Zur Funktionsweise von Suchmaschinen
Stellen Sie sich das Internet als eine Vernetzung von
Computern vor, die zunächst einmal so aussieht wie ein verwirrendes Knäuel von
elektronischen Leiterbahnen. (Impulse auf dem Netz der
Netze). Auf diesen Leiterbahnen werden Daten bewegt, denen ein Mensch
nicht ansehen kann, welche Bestimmung Sie haben. Je nachdem, mit welcher
Software man auf diese Daten schaut, werden die zu Bildern, Texten, Musik, oder
eben sichtbaren Seiten des World Wide Web (www). Als ob das nicht schon
kompliziert genug wäre, nennt man die mit Hilfe eines Browsers dargestellten
Bilder auf dem Bildschirm „Internet-Seiten“. Um es nochmals deutlich zu machen
(Dienste auf dem Internet):
Auf der Basis des Internet gibt es verschiedene Dienste, wie
Email, Chat oder eben auch das WWW. Selbstverständlich schaut eine Suchmaschine
nicht Ihre Seiten an, so wie sie diese am Bildschirm sehen. Das würde viel zu
lange dauern. Wir nehmen ein anderes Bild zu Hilfe. Es gibt keine
Internet-Seiten im Sinne von Bildschirmseiten, die über das Netz geschickt
werden. So, wie Musik nicht durch die Luft vom Sender zum Radio übertragen
wird. Sie haben ein Abspielgerät – Ihren Computer, der die Daten mit Hilfe des
Browsers in etwas Lesbares, Sichtbares oder Hörbares umwandelt.
Eine Suchmaschine hat kleine Software-Roboter, die
ununterbrochen die Datenebene des Internets absuchen und den gefundenen Kram
(die Daten) in einen riesigen Datenpott kippen. Das Bild der kleinen robots,
die über die Datenbahnen flitzen (Roboterszenerie)
trifft es ganz gut. Die Robots (auch spider oder crawler genannt) laufen
draußen auf dem Netz rum und ernten.
Zu Hause schaut dann der Bauer nach, was geerntet wurde und lässt alles von anderen Helfern sortieren. Diese Helfer sind die Indexer. Und irgendwann präsentiert er Ihnen das Ergebnis bestmöglich auf Ihre Anfrage abgestimmt.
Das war die bildliche Darstellung. Jetzt werden wir einmal konkret und leider auch etwas technisch.
